Krebsfrüherkennung

Es ist gut und zeugt von Fürsorge für Ihren eigenen Körper, wenn Sie sich regelmäßig jährlich bei uns zur Krebsvorsorge vorstellen. Zu dieser gewissenhaft von uns durchgeführten Untersuchung gehört bei den gesetzlich Versicherten:

  • Die Abstrichentnahme vom Gebärmutterhals
  • Die Tastuntersuchung von Gebärmutter und Eierstöcken
  • Die Tastuntersuchung der Brust ab dem 30. Lebensjahr
  • Ab dem 49. Lebensjahr: Die Tastuntersuchung des Enddarms und Stuhluntersuchung auf Blut
  • Zwischen dem 56.und 65. Lebensjahr besteht zusätzlich die Möglichkeit einer vorsorglichen Darmspiegelung.

Zellabstrich vom Muttermund
Der Zellabstrich vom Muttermund (Krebsabstrich) wird in dem von uns beauftragten hochqualifizierten cytologischen Labor gewissenhaft ausgewertet. Sollte es Auffälligkeiten geben, würden wir Sie schriftlich oder telefonisch über notwendige weitere Maßnahmen und Kontrolluntersuchungen informieren.

Erweiterte zeitgemäße Krebsfrüherkennung

Bei diesen Zusatzuntersuchungen werden modernste Techniken der erweiterten Krebsvorsorge, die dem Fortschritt der medizinischen Technik zu verdanken sind eingesetzt. Bislang werden diese Leistungen werden jedoch nicht von den Krankenkassen erstattet. Dabei handelt es sich um:

HPV-Abstrich am Muttermund
HP-Viren sind für die Entstehung von Gebärmuterhalskrebs von entscheidender Bedeutung. Eine Infektion führt glücklicherweise nur in seltenen Fällen zu Krebsvorstufen oder Krebszellen. Wenn Sie die wissen wollen, ob sie verstärkt auf eine intensivierte Vorsorge achten sollten halten wir eine HPV-Test für Sie bereit.

ThinPrep-Pap-Test
Um möglichst viel Zellmaterial in die Analyse des Vorsorgeabstrichs mit einzubeziehen bietet sich ein modernes Verfahren an, das in anderen Ländern wie zum Beispiel den USA oder Großbrittanien  bereits zum Standard in der Vorsorge zählt. Mehr Zellen in der Analayse bedeutet eine größere Chance auffällige Zellen zu entdecken – zumal das ThinPrep-Verfahren die Zellen deutlich übersichtlicher dem speziell geschulten Zellspezialisten präsentiert.

Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke
Diese Untersuchung ermöglicht die Darstellung von Gebärmutter, Harnlase, Eileitern, Eierstöcken und Teilen des Darms. Gutartige (Myome, Polypen, Zysten) wie bösartige Veränderungen könnenhierbei frühzeitig entdeckt werden. Im Allgemeinen wird diese Untersuchung auf vaginalem Wege durchgeführt.

Ultraschalluntersuchung der Brust
Zusätzlich zur Vermessung und Beurteilung tastbarer Knoten der Brust erlaubt der Brustultraschall die fühzetige Entdeckung nicht tastbarer Knoten. Vor allem bei Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe erlaubt der Ultraschall teilweise eine bessere Beureilbarkeit als die Mammographie. Somit profitieren vor allem junge und unter Hormontherapie stehende Frauen von diesem Verfahren. Ihr Drüsengewebe weist in der Regel eine deutlich höhere Dichte auf als das anderer Frauen. Idealerweise sollte eine Mammographie zudem durch eine Brustultraschalluntersuchung ergänzt werden. Entsprechend der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie sollten Frauen spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig mit Mammographie und/oder Brustultraschall zusätzlich untersucht werden.

Die Digitale Mammasonographie (DIVA – Digitale Volumenakquisition) ist das derzeit am weitesten entwickelte Ultraschallverfahren das in der Brustdiagnostik eingesetzt werden kann. Junge Patientinnen und Frauen mit dichtem oder knotig wirkendem Brustgewebe profitieren von dem verbesserten Ultraschallverfahren und erhalten damit ohne Strahlenbelastung mehr Sicherheit bei der Brustkrebsfrüherkennung.